Wachstum durch Wissen

Einer weiß viel, aber gemeinsam wissen wir eine ganze Menge. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Interessensaustausch der Schulen zum Wohle unserer Kinder. Die Stadtschulpflegschaft ist von Eltern für Eltern.
Wir sehen uns nicht als Protestbewegung, sondern sehen uns als Bindeglied zwischen Schule  und Stadt. Die Stimme des Einzelnen mag untergehen, aber gemeinsam werden wir viel erreichen. 

Unser Team

Der Vorstand der Stadtschulpflegschaft von links nach rechts: 
Natascha Veneziano (Vorsitzende)
Martin Buchholz (stellvertretender Vorsitzender)
Aischa Zobeidi (stellvertretende Vorsitzende) 

Melanie Kreutz (Schriftführerin)
Andrea Kannengießer (stellvertretende Schriftführerin)
Katja Graf (Kooptierte Beisitzerin)
Ole Pudritz (Kooptierte Beisitzer)

Unser Ziel

Wir wollen die Probleme an der Wurzel packen und gemeinsam Lösungen finden. Seien es bizzare Aufnahmeverfahren an Schulen, mangelnde Sauberkeit in Klassenzimmern oder die Schultoiletten.  Die Liste mit Problemen an Hagener Schulen ist lang und allein haben wir wenig Einfluss auf das Geschehen. Als gemeinsame Stadtschulpflegschaft können  wir die Interessen von uns Eltern und der Kinder wirkungsvoller Vertreten.

-aktuelles-



                                                                                                                               Hagen, 23.01.2022
 
Anfrage zum Abruf der Förderprogramme REACT-EU/ Digitale Ausstattungsoffensive des Landes
 
 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schulz,
 
wir begrüßen und unterstützen Ihre Aussagen in Ihrem Jahresabschlussinterview mit der Lokalpresse und während des Besuches der Schulministerin am Albrecht-Dürer-Gymnasium ausdrücklich, dass einer Ihrer Themenschwerpunkte für das Jahr 2022 die Digitalisierung der Hagener Schulen sein wird. 
 
Das Ministerium für Schule und Bildung in NRW hat am 15.10.2021 zwei Runderlasse zu 
Förderrichtlinien zur Beschaffung von mobilen Endgeräten herausgegeben. 
Der Erste betrifft die Anschaffung dieser zur unentgeltlichen Leihe an Schüler*Innen der Stadt, der Zweite ist wesentlich weiter gefasst und betrifft EU-Fördermittel aus dem REACT-EU Topf. Dieser soll der Ausstattung von Schulen mit mobilen Endgeräten, ausgenommen Smartphones, dienen. Die Möglichkeit zur Beantragung dieser Mittel läuft am 30.06.2022 aus. Im Gesamtvolumen könnten die berücksichtigten Schulen der Stadt Höhe von € 6.690.250- erhalten. 

Mitte November ist uns aus unterschiedlichen Quellen zugetragen worden, dass die Stadtverwaltung diese Fördergelder nicht in Anspruch nehmen möchte. Hierzu wurden zwei Gründe genannt:
 
1.    Die aus dem Sofortausstattungsprogramm bereits angeschafften Geräte seien nicht 
vollständig durch Schüler*Innen ausgeliehen worden
2.    Die Folgekosten für die Administration der Geräte könnten nicht durch den Hagener Haushalt gestellt werden.

Uns als Stadtschulpflegschaft ist es wichtig, dass die Hagener Schüler*innen gegenüber Schüler*innen anderen Kommunen nicht schlechter gestellt werden. 
 
Deshalb haben wir auf informellen Wegen Informationen eingeholt und weisen auf die folgenden Punkte hin:
 
 

 

 
1.    Die jetzt zur Verfügung stehenden Mittel sollen die Digitalisierung in den Schulen und des 
Unterrichts auch außerhalb der Pandemie fördern.
2.    Es stehen mit dem geänderten Runderlass 11-02 Nr. 40 vom 05.02.2021 für den Zeitraum 2020 – 2024 für die Stadt Hagen €1.212.371,60 unter Einbringung von 10% Selbstbeteiligung für die Administration dieser Gerätschaften zur Verfügung.
 

Wir waren bei unserem Besuch der Schulausschusssitzung am 09.12.2021 sehr 
interessiert an den -mündlichen- Aussagen der Verwaltung zur Digitalisierung. 
 
Elf Monate nach der Veröffentlichung des Runderlasses zur Administrationsförderung scheinen immer noch Unklarheiten bei der Beantragung mit der Bezirksregierung ausgeräumt 
werden zu müssen – damit geht wertvolle Zeit verloren. Uns treibt die Sorge um, dass die Fördermittel zur Beschaffung der Endgeräte, immerhin über 6 Millionen Euro, nicht abgerufen werden.
Ein Verstreichen der Antragstellungsfristen bedeutet für die Eltern und Erziehungsberechtigten der Hagener Schüler*innen enorme Zusatzkosten! 
 
Das im Bürgerinformationssystem ersichtliche Protokoll erwähnt die Überprüfung bzw. Beantragung der zur Verfügung stehenden Mittel leider mit keinem Wort. Daher wenden wir uns direkt an Sie, Herr Oberbürgermeister, da unsere Mitglieder ein großes Interesse an diesem Thema haben, um Klarheit und tragfähige Informationen zu den Fördermitteln zu erhalten. 
 
In der Hoffnung, dass Sie sich für die Bildungsbelange unserer Kinder und somit für die volle Mittelausschöpfung einsetzen, erwarten wir Ihre schriftliche Antwort bis zum 10.02.2022.
 
Damit Hagen und seine Schüler*Innen nicht weiter vom Rest NRWs abgehängt werden
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
 
 
Natascha Veneziano                          Aischa Zobeidi                       Martin Buchholz
Vorsitzende                                                         Stellvertretende Vorsitzende            Stellvertretender Vorsitzender
 
Melanie Kreutz           Andrea Kannengießer
Schriftführerin                     Stellvertretende Schriftführerin

Unsere Motivation

Wir wollen nach § 72 (4) des Schulgesetz auf örtlicher und überörtlicher Ebene zusammenwirken und unsere Interessen gegenüber dem Schulträger und der Schulaufsicht vertreten.
Wir wollen Ansprechpartner für Verwaltung, Politik und weitere Interessierte sein.

Unser Projekt

Am 16.12.2019 haben wir uns im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft getroffen und die Probleme an den Hagener Schulen gesammelt. Das sind die Themen die uns Eltern beschäftigen:

  • Lehrkräftemangel
  • Objektbetreuung
  • Gebäude/Räume
  • Aussengelände
  • OGS/GHB
  • Schulessen
  • Schulweg
  • DiTiS (digitale Transformation in Schule)